Monatsarchiv: Februar 2009

In memoriam habere

Aus den Augen aus dem Sinn? Erst waren sie nur von der Bildfläche verschwunden, dann verflüchtigte sich auch die Erinnerung. Oder: Die Auferstehung der Seligen als Zeichen der Hoffnung: Tauchen bald auch andere Verschollene wieder auf?

Verzweifelt gesucht: Erfolg am runden Leder. Anders als bei TUSlern und HSV-Jüngern muss unsereins derzeit mit lauwarmer Schmalspurkost auskommen. Die grün-weißen Rautenträger stellen sich einfach zu ungelenk an: In der Liga verliert man gegen eine Elf aus der Stadt, die es gar nicht gibt, beugt farblich ganz passend als Freund und Helfer königsblauen Chaostagen vor und trifft bei 35 Schüssen nur lumpige einmal ins Fohlengehäuse… Gegen die Rossoneri haben sie sich immerhin ganz wacker geschlagen. Ob das wirklich Hoffnung machen sollte, werde ich dann nächste Woche gleich mal vor Ort quasi empirisch überprüfen. Vielleicht lässt sich der Glanz früher Tage ja mal wieder blicken. Weiterlesen

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Me and Mr. Tom Waits

Did I listen to pop music because I was miserable? Or was I miserable because I listened to pop music?

Es liegt in der Natur einer Auswahl, dass sie nur eine begrenzte Anzahl fassen kann. Eine Erweiterung ist jedoch jederzeit möglich und ein Nachtrag zum letzten Beitrag also angebracht:

Was hört nun Tom, wenn er auf den Morgenzug wartet? Richtig: Anouk, die zwar schon lange nicht mehr nach Michel Ausschau hält, dennoch einfach wissen will, ob es ihm gut geht. Schließlich hat man es auf die harte Tour lernen müssen. Und ihr bestes war dennoch nicht gut genug.

mc

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I hear the clock, it’s six a.m.

Die vergangenen Tage waren durchweg narkotisch! Nach quasi fünf Tagen am Stück erscheint meine Welt fast nur noch aus einem Eiermann-Schreibtisch zu bestehen. Die letzte Wochenfrist nur Worte im Akkord verknotet. Und DAS braucht mir nun aber auch wirklich keiner mehr zu sagen.

Selbst wenn ich aktuell höchst somnabul durch die Kante tiger, muss leider festgestellt werden: Die ganze Sache mit der Maloche bringt doch auch Vorteile mit sich. Allein die vielen kleinen düster-farblosen Ziffern auf der Habenseite des Lebens versüßen manche Strapaze.

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